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Fitness

Fitnessstudio: ja oder nein? Zwei Sportler, zwei Meinungen

Sportlerin macht Butterflys im Fitnessstudio - Fußballspieler machen ein Selfie mit ihrem Fußball: Beide Formen der Bewegung haben ihre Vorteile.

Fitnessstudios erfreuen sich in Deutschland großer, aber nicht uneingeschränkter Beliebtheit.

Während viele auf die unzähligen individuellen Möglichkeiten der Studios schwören, verdrehen andere die Augen beim Gedanken an Laufband und Geräteraum. So gilt auch beim Sport: Die Geschmäcker sind unterschiedlich.

Saskia Voigtsberger und Ralf Neuhaus machen leidenschaftlich gerne Sport. Trotzdem würde man die beiden wohl eher nicht zusammen in einem Fitnessstudio treffen. Warum? Lesen Sie selbst…

Sportlerin stemmt sich am Sportgerät nach oben: Moderne Fitness-Studios punkten mit ihren Rund-um-die-Uhr-Angeboten.

Pro Fitnessstudio: „Hier sind alle in Bewegung“

Ralf Neuhaus, Sportfachkraft der AOK NORDWEST

 

Ralf Neuhaus aus Gütersloh arbeitet als Sportfachkraft für die AOK NORDWEST. Für ihn bieten Fitnessstudios ein maßgeschneidertes Angebot.

„In der heutigen Zeit verlangen Beruf, Freizeit und Familie vor allem eines: Flexibilität. Kommen dann noch soziale Kontakte sowie das kulturelle und gesellschaftliche Leben dazu, kann es schon eng werden im Terminkalender. Wer sich bei alldem noch fit halten will, benötigt deshalb eine ‚Sportart‘, die dem Sportler genau dann zur Verfügung steht, wenn er Zeit hat: Genau das bieten mir moderne Fitnessstudios mit ihren Rund-um-die-Uhr-Angeboten.“

„Individuelles und zeitlich unabhängiges Training, dazu viele Variationsmöglichkeiten – die Vorteile liegen auf der Hand. Aber auch das Fitnessstudio ist geeignet, um neue Leute kennenzulernen. Wer seine festen Trainingstage hat, wird sehr bald feststellen, dass sich dort immer die gleichen Leute tummeln, mit denen man zwangsläufig in Kontakt kommt. Das gilt natürlich auch für die zahlreichen Kurse. Wer allerdings lieber für sich allein trainieren möchte, kann auch das im Fitnessstudio hervorragend umsetzen.“

Zwei Frauen dehnen sich auf dem Studioboden. Alleine trainieren oder mit anderen zusammen - beides ist im Fitness-Studio möglich.

„Die gut klimatisierten Studios schützen zudem vor Hitzewellen, Wolkenbrüchen und Schneestürmen. Läufer können auch im Winter nach 17 Uhr ‚ihre Kilometer machen‘ – auf dem Laufband statt im dunklen Wald. Regelmäßige Fitnessstudiobesucher kennen und spüren diese ganz spezielle Atmosphäre: Hier sind immer alle in irgendeiner Form in Bewegung. Das steckt an. Da möchte ich sofort auch selbst aktiv werden – und genau darauf kommt es an!“

 

Fußballer stehen im Kreis und umarmen sich: Teamgeist ist für viele der entscheidende Vorteil vom Manschaftssport.

Contra Fitnessstudio: 
„Der Mannschaftssport bietet mehr“

Saskia Voigtsberger, Sportwissenschaftlerin

 

Saskia Voigtsberger ist Sportwissenschaftlerin und für die AOK NORDWEST in der Bewegungsberatung tätig. Ihre Leidenschaft gehört dem Mannschaftssport.

„Sich messen mit dem Gegner, sich richtig auspowern: Das ist es, was mich am Sport begeistert – und das erlebe ich nirgendwo intensiver als im Team. Wer mit seiner Mannschaft Erfolge erzielen will, der ‚quält‘ sich auch dann zum Training, wenn er gerade gar keine Lust dazu hat. Das ist für mich der große Vorteil gegenüber dem Workout im Fitnessstudio. Dort trainiere ich mehr oder weniger allein.

Klar, im Fitnessstudio kann ich mir flexibel meine Zeit einteilen, kann frei entscheiden, wann und wie lange ich zum Sport gehe. Aber fördert das die Motivation? Bei mir und vielen anderen sicher nicht. Ich bin jemand der feste Termine bevorzugt. Wenn die Mannschaft wartet, gibt es nicht mehr viele Ausreden. Und das Wir-Gefühl und das gemeinsame Erleben von Erfolgen ist das Beste, was der Sport zu bieten hat.“

„Im Fitnessstudio kann man zwar optimal seine körperliche Fitness steigern, aber der Mannschaftssport hat noch weitere Facetten: Neben physischen Komponenten werden auch die geistigen und sozialen Fähigkeiten gefördert. Jeder muss sich auf den Spielverlauf konzentrieren, Spielsituationen analysieren, Aktionen der Mitspieler und Gegner einkalkulieren und Spielstrategien umsetzen. Sport ist hier mehr als Kraft und Ausdauer.“

Zwei Fußballer im Spiel miteinander: Mannschaftssport erfordert es, sich auf den Mitspieler einzustellen.

„Aber letztlich zählt nur eines: Der Sport muss Spaß machen. Jeder ist anders und sollte sich daher das Optimale für sich heraussuchen. Denn nur wer sich bewegt, bewegt etwas.“

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