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Sarah Gros von Sakramo 3D in ihrer Rolle vor den Schülern: Die AOK NORDWEST will mit dem Schultheater „Püppchen“ dem sensiblen Thema Essstörungen eine Plattform geben.
Ernährung

Aufklär­ung ohne er­hoben­en Zeige­finger: das „Püppchen“ – Theater über Essstörung­en

Gerade unter Jugendlichen sind Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie ein Problem. Trotzdem wird noch immer zu wenig über diese psychischen Erkrankungen gesprochen. Die AOK NORDWEST macht sich für Kinder und Jugendliche stark: Mit dem Schultheater „Püppchen“ will sie dem sensiblen Thema Essstörungen eine Plattform geben.

Das Stück „Püppchen“ ist die Geschichte zweier Freundinnen. Beide haben Probleme und um diese zu meistern, haben sie einen gefährlichen Weg eingeschlagen: Magersucht und Bulimie. Auf eindringliche Weise werden Schüler der fünften bis zu 13. Klasse altersgerecht an die Entstehung und die gesundheitlichen Gefahren einer Essstörung herangeführt.

Logo: Püppchen

Das „Püppchen“-Theater tritt in unterschiedlichen Besetzungen bundesweit auf.

Die kommenden Aufführungstermine finden Sie auf der Seite des mobilen Präventionstheaters „Sakramo 3D“.

Monika Wieder ist Theaterpädagogin. Sie spielt eines der beiden Mädchen in „Püppchen“. Zu dem Stück sagt sie:

„Wir heben nicht den Zeigefinger und sagen ‚böse, böse, böse!‘. Stattdessen zeigen wir diese zwei Mädchen, die nicht voneinander wissen, dass sie eine Essstörung haben. Mit einem kleinen Spannungsbogen stellen wir die Entwicklung dar: vom ersten Abnehmen des magersüchtigen Mädchens und von der Idee des bulimischen Mädchens, sich doch einfach übergeben zu können, bis zum ‚ich kann nicht mehr‘ und Selbstmordgedanken. Das Ende bleibt dann teilweise offen. Das bietet die Möglichkeit, direkt ein Gespräch anzuknüpfen…“

Im Anschluss an das Stück gehen die Schauspieler und geschulte Experten wie Thorsten Schmidt von der AOK NORDWEST häufig für eine pädagogische Nachbetrachtung in die Schulklassen. Diplom-Sozialpädagoge Schmidt berichtet:

„Bei der Nachbegleitung in den Klassen fließen auch Elemente aus der Suchtberatung ein. Dabei geht es um grundlegende Fragen wie ‚was brauche ich als Mensch – neben materiellen Dingen –  zum Leben?‘. Zugleich gibt es eine Reflexion konkret über das Thema Essstörung: Wir hangeln uns mit den Schülern an der Handlung des Theaterstücks entlang und sprechen über die verschiedenen Formen der Essstörung, die Folgen und die vielen zusammenhängenden Ursachen. Das soll die Schüler zum Nachdenken anregen, bevor wir schließlich darauf eingehen, was man tun kann, wenn es zum Beispiel einen Fall von Essstörung in der eigenen Klasse gibt.“

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